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  UNESCO Weltkulturerbe Oberharzer Wasserrregal / Wasserwirtschaft
   
 
 
 
   
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  Weltkulturerbe Oberharzer Wasserregal / Wasserwirtschaft
  Die UNESCO hat die "Oberharzer Wasserwirtschaft" am 1. August 2010 zum Weltkulturerbe erklärt.
Die "Oberharzer Wasserwirtschaft" ist damit Teil des bereits seit 1992 bestehenden UNESCO-Weltkulturerbes "Bergwerk Rammelsberg und Altstadt von Goslar".
 
  Das "Kulturdenkmal Oberharzer Wasserregal" ist das weltweit größte Energiegewinnungs- und Verteilungsystem der vorindustriellen Zeit.
Ab dem 16. Jahrhundert wurde ein System von Teichen, Gräben, Rinnen, Stollen und Radstuben zur Energiegewinnung aus Wasser für den Bergbau angelegt. Genutzt wurde das Wasser als Kraftquelle, um Wasserräder zu betreiben und mit diesen vor allem einströmendes Wasser aus den Bergwerken abzupumpen.
Wegen seiner überragenden Bedeutung wurde es unter dem Namen "Oberharzer Wasserwirtschaft" im August 2010 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen.
Das Oberharzer Wasserregal  
       
 
Rehberger Graben
Sperberhaier Damm
Oberharzer Wasserregal
 
 
 
 
UNESCO Weltkulturerbe: Oberharzer Wasserwirtschaft
Auch wenn von den ersten Schritten bis zur Verleihung des Welterbetitels mehr als 10 Jahre vergangen sind, erhält dieser Titel eine noch höhere Bedeutung, weil jedes Jahr nur ein einziges deutsches Kultur- oder Naturgut auf der Bewerbungsliste der UNESCO auftauchen darf. Mithin werden es andere Kulturgüter in Deutschland zukünftig sehr schwer haben und ggfs. jahrzehntelang warten müssen, um den weltweit anerkanntesten Denkmalschutztitel zu erhalten.  
   
 

Einen besonderen Verdienst um die Erlangung des UNESCO-Welterbetitels für die "Oberharzer Wasserwirtschaft" gebührt Professor Reinhard Roseneck vom Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege als Antragssteller für das Welterbe bei der UNESCO, seinem gesamten Team, den Harzwasserwerken, den Museumsbergwerken und vielen anderen.

Die "Oberharzer Wasserwirtschaft" wird seit 1991 von den Harzwasserwerken betreut. Aber bereits seit 1978 werden die zwischen 1536 und 1866 gebauten Anlagen als „Kulturdenkmal Oberharzer Wasserregal" geschützt und damit auch erhalten.

Von den einstmals angelegten etwa 149 Teichen und 500 km Gräben mit mindestens 18 km hölzernen Wasserrinnen („Gefluder“) und etwa 31 km Stollen („Wasserläufe“) sind heute noch 63 Teiche, 70 km Gräben und 21 km Wasserläufe wasserführend und sind somit noch „aktiv“. Diese sind so zu erhalten und zu pflegen, dass sie funktionstüchtig bleiben. Die nicht mehr wasserführenden Anlagen mit 44 Teichen, 240 km Gräben und 10 km Wasserläufe sind ebenso zu erhalten und genießen sogenannten „passiven“ Schutz.

 
 
 
 

In Abstimmung mit dem niedersächsischen Landesdenkmalschutz führen die Harzwasserwerke mit ihren Bautrupps alle Erhaltungs- und Schutzmaßnahmen mit traditionellen Baustoffen und überlieferten Techniken aus.

Einhergehend mit der Verleihung des Titels "Weltkulturerbe der Menschheit" gibt es eine Verpflichtung zum Erhalt des Denkmals in seiner Gesamtheit. Aus Sicht des Denkmalschutzes ist eine Reaktivierung der nicht mehr wasserführenden ("abgeworfenen") Anlagen weder wünschenswert noch angestrebt, da der Istzustand als Denkmal erhalten werden muss.

 
 
 
  Weitere Informationen finden Besucher hier.
Neben den Erläuterungen zur Geschichte und zur Funktionsweise des Oberharzer Wasserregals erhalten Sie Tipps für die Besichtigung über und unter Tage.

Informationen zu Führungen durch das Wasserregal